Archiv für Mai, 2009
Jugend forscht – auch nach Gott?
Mittwoch, 13. Mai 2009Dies ist keine soziologische Erörterung der Jugendlichen 2009. Dies ist auch keine im Jammerton vorgetragene Sicht der Alten auf die Jungen. Dies ist ein unbekümmerter Blick auf das, was die nachwachsende Generation schon jetzt leistet.
Meldung am 20.4.2009
“Heizung an, Licht aus – mit kurzen Anweisungen über SMS steuert der fünfzehnjährige Tim Hotfilter aus Osnabrück Licht, Heizung und weitere elektronische Geräte, mit denen ein Haushalt ausgestattet ist, aus der Ferne. Für sein Forschungsprojekt bekam der Zehntklässler den Sonderpreis Mobilfunk. Der vom Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) gestiftete Preis wurde am 1.April im Rahmen des niedersächsischen Landeswettbewerbs von JUGEND FORSCHT vergeben.”
Fünfzehn Jahre alt – Hochachtung. Warum ist auf diese genial einfache Idee noch keiner von den langgedienten Ingenieuren gekommen? Haben wir nicht gehört, Jugendliche säßen mindestens 3 Stunden vor dem PC und noch mal 3 Stunden vor dem Fernsehen und dann auch nur MTV. Wann – fragen wir uns, gehen sie eigentlich zur Schule, wann schlafen sie, wann sind sie mit Freunden zusammen? Der Jugendliche – das unbekannte Wesen. Hier jedenfalls hat einer 6 Stunden am Tag etwas Neues ausgetüftelt. [Weiterlesen...]
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Der starke Wanja – Heldensage und Heiligenlegende
Dienstag, 5. Mai 2009Ein schönes Buch – das vom starken Wanja. Geschrieben hat es Otfried Preußler für Kinder, aber auch für Erwachsene, die sich kindliche Freude am schönen Märchen bewahrt haben.
Wanja – so berichtet dieses Märchen – ist der 3. Sohn eines russischen Bauern, ein Träumer, vor allem aber ein Faulpelz. Seine Brüder fluchen über ihn, weil sie allein alle Arbeit tun müssen. Aber Wanja ist zu Großem berufen. Beim Holzmachen im Wald begegnet ihm ein seltsamer blinder Pilger und prophezeit ihm eine glorreiche Zukunft: er soll der neue Zar werden. Aber zuvor muss er Prüfungen bestehen. Damit er sie auch bestehen kann, soll er zunächst sieben Jahre faulenzend auf dem Ofen liegen und Sonnenblumenkerne kauen. Was für ein Unsinn! Andere studieren in dieser Zeit und fangen an zu arbeiten.
Wanja gehorcht dem seltsamen Pilger und wickelt sich in sieben Schafspelze. Gut so, denn die Brüder heizen ihm mächtig ein und wollen ihn auch durch die sibirische Kälte bezwingen, und nur dank der Pelze überlebt er Hitze und Frost. Nach sieben Jahren Untätigkeit – er darf nicht einmal reden in dieser Spanne – sind Wanjas Kräfte riesig. Alle , die sich mit ihm anlegen, werden mühelos durch die Luft gewirbelt. Dieser Wanja ist unbezwingbar – er hat tatsächlich Bärenkräfte. [Weiterlesen...]
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