Archiv für September, 2009

Vokabular des Ungewöhnlichen I: Erinnerung und Verwandlung

Sonntag, 13. September 2009

Bild: "Remember" von "tochis" auf Flickr.com

Ein Denkmal ist ein Mal des Denkens, vielmehr ein Ort des Gedenkens. Menschen denken an besonderen Orten, die sich unterscheiden von Plätzen und Räumen des allgemeinen Aufenthalts.

Das Wort „Mal“ weist auf die besondere Stellung des Gedenkortes. Dabei wird etwas gestellt, quasi in den Weg gestellt, um dem Denken Vorschub zu leisten. Etwas Hemmendes tritt dem Menschen in seinen vorgesehenen Weg und lenkt ihn ab. Ein klassisches Paradox: indem es hemmt, leistet es Vorschub – das Innehalten fördert das Denken. [Weiterlesen...]

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