Archiv für April, 2010

Chrysanthemen zu Ostern

Samstag, 3. April 2010

Bild: "Chrysanthemum" von "larces" auf Flickr.com

Wunderschön der folgende Weisheitsspruch:

“Ich sammle Chrysanthemen an der Osthecke,
schau still hinüber zu den Südbergen.
Die Bergluft frisch zur Abenddämmerung,
paarweise kehren Vögel heim ins Nest.
In all diesen Dingen liegt tiefe Bedeutung.
Will ich sie aussprechen, so schwinden mir die Worte.”

Frohe und gesegnete Ostern
allen meinen Leserinnen und Lesern.

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Ein Opfer für den Frieden

Samstag, 3. April 2010

Bild: "UmAdnan" von Ammar Abd Rabbo auf Flickr.com

Der erste deutsche Kinofilm zum Thema Krieg im Irak brachte dem Regisseur Lancelot von Naso bereits mehrere internationale Auszeichnungen ein. Im Mittelpunkt stehen fünf Menschen, die sich in eine gefährliche Situation begeben, als sie während eines 24-stündigen Waffenstillstandes Hilfsmittel von Bagad nach Falludscha transportieren wollen. Soll heißen: Der Irak ist immer noch ein Pulverfass. Andere amerikanische Filme haben gerade ähnliche Gedanken transportiert. In „Green Zone“ bemüht sich ein Soldat der US-Truppen Chemiewaffen zu finden und gerät zwischen die Mühlsteine der (Geheim-) Diplomatie. In „The hurt locker“ (dt: Tödliches Kommando/Oscar für den besten Film 2010) wird der Alltag eines Minenräumkommandos im Irak beleuchtet. Ein verwüstetes Land gerät zum Vorhof der Hölle. Hilfe von außen verheddert sich im Gestrüpp des Bürgerkrieges.

Die UNO bemüht sich, Botschafter des Friedens (irgendwie so betrachtet sie die Friedenstruppen) ins Land zu schicken. Zunächst gilt es, die der Konfliktparteien auseinander zu halten, dann geht es an den Aufbau der Zivilgesellschaft: Einsatz von Polizeikräften, Übernahme besserer Rechtssysteme, Schaffung von Infrastruktur, also Straßen, Brücken, Städten usw.  Und immer wieder der Appell: Lasst euch doch versöhnen! – Sonst geht es nicht voran. [Weiterlesen...]

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In der Trauer wohnt die Liebe

Samstag, 3. April 2010

Bild: "Triptychon" von Gerhard Langenfeld / Quelle:http://www.nrwz.de/v5/kirchliches/00032098/ / von: PM

Eine Kirche öffnet sich am Karfreitag für Gegenwartskultur: das Heilig-Kreuz-Münster in Rottweil. Der Künstler Gerhard Langenfeld hat ein dreiflügliges Altarbild installiert: drei unterschiedlich große, dunkle, fast schwarze Flächen sind zu sehen, sonst nichts. Eine strenge Komposition. Menschen, die am Karfreitag diese Kirche zum Gottesdienst besuchen, sollen sich mit der Düsternis dieser drei Tafeln auseinandersetzen. Der Künstler –ein Schwarz-Maler?

Früher war es Brauch, am Karfreitag „in Schwarz“ zum Gottesdienst zu gehen, wie zu einer Beerdigung eben. Eine Beerdigung dient ja dem würdevollen Abschiednehmen von einem lieben Menschen. Man geht solidarisch mit dem Verstorbenen den letzten Gang mit. Man denkt an ihn, man trauert um ihn. So ist es ja auch am Karfreitag: die Christenheit trauert um ihren Heiland, der von der caesarischen Justiz seiner Zeit verurteilt und hingerichtet wurde. Das Schwarz-Malen am Karfreitag hat also eine liebevoll-solidarische Funktion. Christen trauern um Jesus wie um einen lieben Angehörigen. Die Trauerfarbe Schwarz drückt ihre Trauer aus. [Weiterlesen...]

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