Artikel zum Thema Hoffnung

Ressourcen aufgebraucht

Freitag, 16. Januar 2009

Bild: "The Father, Son and the Holy Ghost" von Simon Pais-Thomas auf Flickr.com

Der 23. September 2008 war ein besonderer Tag. Die Ressourcen der Erde für ein Jahr waren an jenem Tag aufgebraucht. In Deutschland wurde der nationale Erschöpfungstag allerdings schon im April erreicht. “Ab diesem Tag lebt die Menschheit als Ganzes auf Pump, zehrt vom ökologischen Kapital, anstatt sich mit den Zinsen zu begnügen”, erklärte Wolfgang Pekny, ein österreichischer Umweltschützer. “Wir leben vom Raubbau an der Natur und konsumieren mehr als tatsächlich zur Verfügung steht. Diese Übernutzung ist die Wurzel vieler Probleme unserer Zeit: Klimawandel, Artensterben, Verlust der Wälder, Kollaps der Fischbestände und die weltweite Nahrungsknappheit.” Konzepte, die ewiges Wachstum voraussetzten, hätten in einer begrenzten Welt nichts mehr verloren, erläuterte Pekny. [Weiterlesen...]

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Cappucino in Köln

Sonntag, 14. Dezember 2008

Bild: "Gerhards window" von "phanthomas" auf Flickr.com

Sie lebt auf dem Land. Irgendwo, wo der Bäckerwagen zweimal die Woche bei ihr vorbeischaut. Dann geht sie die paar Stufen hinauf und freut sich auf den frischen Geruch der Brötchen. Sie kauft immer eines mehr für sich. Das eine hebt sie auf für den nächsten Tag. Es ist der einzige Luxus, den sie sich gönnt. Ansonsten hat sie nichts mehr, worauf sie sich noch freuen könnte. Die Kinder sind aus dem Haus, schauen ein paar Mal im Jahr vorbei und fahren dann doch schon am Abend wieder. Sie haben schließlich ihr eigenes Leben, wie sie sagen. Oder haben sie es gar nicht gesagt? Vielleicht hat sie sich das nur eingebildet. [Weiterlesen...]

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Habenichtse lernen Hoffnung

Samstag, 5. Juli 2008

Bild

Bild “Exodus” (Cassandra talking version) von Iguana Jo /Flickr

Das Paradies im verqualmten Wanderzelt

Als evangelische Jugendgruppe am Kemijärvi (Finnland) hockten wir im verqualmten Zelt am Feuer und schauten in den schwarzen-speckigen Hordentopf, hielten unseren Napf hin und empfingen jeder einen Schlag Suppe mit Mücken. Uns schmeckte es wie das himmlische Manna.

Zusammensein und essen – das hat etwas paradiesisches an sich, ist wie ein heiliges Abendmahl, ohne dass man es merkt – Gemeinschaft, Freundschaft – für einen Moment keine Sorgen.

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